25. Januar 2017

Death by Chocolate - Mongo's in Essen

Im November hatten wir von der Arbeit aus Weihnachtsfeier.... und haben uns natürlich nicht die Gelegenheit entgehen zu lassen, ordentlich zu schlemmen, zu quatschen und alle zusammen einen schönen Abend zu verbringen.
Entschieden haben wir uns für das Mongo's in Essen, welches sich quasi schräg gegenüber von Ikea befindet. Man kommt sowohl mit der Ubahn als auch mit dem Bus (beides Haltestelle Berliner Platz) gut hin. Parkplätze sind jedoch - wie in der Innenstadt eigentlich immer - relativ schwierig und mit etwas Laufen verbunden.

Das Ambiente des Lokals war wirklich hübsch. Direkt im Eingangsberech links befindet sich das Buffet, die Kochstation und alles, was man sonst dahingehend benötigt. Das in warmen Farben gehaltene Restaurant war einladend und die Wände mit interessanter aber unaufdringlicher Deko geschmückt. Besonders gut gefiel mir Wand, die mit Holzscheiben abgedeckt war. Behalte ich definitiv für meine Traumvilla im Hinterkopf ;)
Das Restaurant war relativ groß, so groß, dass wir auch mit einer Gruppe von ungefähr 15 Leuten easypopisy untergebracht werden konnten, hatte jedoch Charme, Flair und Wärme. Nichts zu spüren vom Bahnhofshallenflair, den manche mongolische Restaurants an den Tag legen. Das Mongo's lud wirklich zum Bleiben und Verweilen ein.

Das Personal war absolut freundlich, zuvorkommend und auch für den einen oder anderen Spaß zu haben. Direkt am Eingang wurde man freundlichst begrüßt. Unsere Gruppe wurde trotz vieler Bestellungen und Sonderwünsche absolut professionell, schnell, und sicher behandelt, ohne, dass jemand ungeduldig mit uns geworden ist oder etwas vergessen wurde. Im Gegenteil, die uns betreuenden Kellner waren stets herzlich, gaben Tipps, welche Saucen zu welchem Essen gut passen würden, boten sogar Sonderkreationen an und gaben auf alle Allergien acht. Selbst, als wir am Ende die Rechnung seltsam aufteilen mussten, geschah dies mit Engelsgeduld und einem Lächeln auf den Lippen.

Die Getränke kamen gut gekühlt und waren absolut lecker. Der Schlager bei uns waren die Mongonaden. Dies sind limonadenähnliche Erfrischungsgetränke, die jedoch nicht pappsüß, sondern herlich fruchtig frisch sind. Unsere Gruppe war geradezu verliebt in Mango-Maracuja und ich möchte nicht wissen, wie viele Liter wir davon genüßlich getrunken haben.

Eine Schüssel mit meiner eigenen Auswahl <3

Auch das Essen ist absolut lecker. Entscheidet man sich für das Buffet, so bekommt einen Holzuntersetzer, in dem eine kleine Tafel eingelassen ist. Auf dieser steht sowohl der Sitzplatz, den man hat, damit es auch keine Verwechslung beim Essen gibt, als auch eine Sauce. Dies schreibt einem der Kellner, der einen auch gerne zu Saucen berät, gerne jedes Mal neu drauf. Da der Service sowieso - wie bereits erwähnt - absolut super war, kam es hierbei auch nie zu Wartezeiten oder Verzögerungen.
Liegen Allergien vor, oder möchte man extra sicher gehen, dass das eigene Essen nicht mit z.B. Fleisch in Kontakt kommt, kann man sich auch extra Pfannen wünschen. Natürlich ohne Aufpreis! Jedoch kann es sein, dass sich hierdurch die Wartezeiten auf das Essen leicht verlängern.

Das Buffet selbst hatte eine riesige Auswahl. So groß, dass ich nicht nur behaupte, dass wirklich jeder dort etwas findet, was ihm schmeckt, sondern auch, dass ich sage, dass, wenn jemand behauptet, die Auswahl wäre zu gering, diese Person wirklich eine übertriebene Anspruchshaltung hat.
Diverse Gemüse, Samen, Pilze, Fleisch- und Fischsorten standen bereit. Von Pute bis Strauß. Von Möhre bis Wasserkastanie. Von Zwiebel bis Kochbanane. Von allem konnte man sich in eine Schüssel so viel geben, wie man mochte, um seinen eigenen, perfekten Teller zu kreieren, genau, wie man ihn mag. Im Anschluss gab man es dem Koch, der einem dann alles gebraten hat.
Und der Herr, der dies an diesem Abend tat, hatte den Bogen wirklich raus. Nichts war verbrannt, nichts war über seinem Garpunkt. Fleisch und Fisch waren immer gut durch, Gemüse jedoch nie verbraten oder verkocht, sondern immer noch angenehm knackig. Die vom Kellner empfohlenen Saucen entsprachen stets unserem Geschmack und rundeten die Auswahl ab. Hätte ich mir für diesen Abend einen zweiten Magen zulegen können, hätte ich es mit Freuden getan, um noch mehr Essen zu können.
Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein Dessert. Die klangen auch einfach alle zu verführerisch, um dies nicht zu tun. Zusätzlich zu einer neuen Mongonade bestellte ich mir also den "Death By Chocolate" und - oh, Boy! - hätte während des Essens am liebsten Freudentränen geweint, weil es so, so, so lecker und perfekt war. Nebst einer Kugel Eis, bekam man ein warmes, weiches, Schokoladenküchlein, dass im Inneren mit flüssiger Schokolade gespickt war. Ich kann wirklich gar nicht beschreiben, wie lecker das war, man muss es gegessen haben. Wir waren uns alle einig: Ist dies der Tod durch Schokolade, so sterben wir ihn gern und mit Genuß! Müsste ich mir eine Henkersmahlzeit wünschen, so wäre dieses Küchlein dabei.

Death by Chocolate und im Hintergrund eine halbe Mongonade ;)
Ich muss wirklich sagen, so einen schönen Abend, mit so wenig Komplikationen, so gutem Service und so gutem Essen hatte ich lange nicht mehr. Wer also ein Lokal sucht, dass auch eine größere Gruppe gut versorgen kann - und das nicht nur mit köstlichem Essen - ist im Mongo's in Essen super aufgehoben. In diversen anderen Städten gibt es Ableger dieser Restaurantkette. Die habe ich zwar persönlich selbst nicht besucht, kann mir aber vorstellen, dass sie ebenso toll sind.
Also, geht in's Mongos und schlemmt <3

Zu welchem Mongolen geht ihr gerne?

Kommentare:

  1. Wir gehen auch super gern in Essen ins Mongo's :)
    Allerdings waren wir schon eine ganze Weile nicht mehr dort, müssen wir mal wieder nachholen :)
    Finde es auch gut dass es dort möglich ist, sein Essen explizit als Veggie zu bestellen und dann nicht für die sehr große Auswahl an Fleisch mitzahlen zu müssen. Nutze ich dann ja nicht :)

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    1. Ja, das fand ich tatsächlich auch ziemlich cool :)

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